Wie könnte die Zukunft aussehen?

Mariel SousaAllgemein Hinterlasse einen Kommentar

Future Narrating hilft uns zu verstehen, welche Ziele wir anstreben und wie wir sie erreichen.

 

Gabriele Reuter, Choreografin und Tänzerin ist spezialisiert auf Räume für künstlerische und soziale Innovation. Am Donnerstag, den 12. Juli 2018, leitete sie den eintägigen Workshop „Future Narratives – Kreatives Präsentieren mit Zukunftsnarrativen“ am HIK in Berlin.

Future Narrating beschreibt eine Methode des Design-Thinkings. Durch die Entwicklung möglicher, zukünftiger Szenarios werden gegenwärtige Probleme, Hindernisse oder Lücken eines Projektes identifiziert, dessen Überarbeitung die Realisierung eines angestrebten Ziels näher bringen kann. Der Zweck dieser Methode dient der Gewinnung eines objektiven Blicks und neuer Perspektiven für sein Projekt.

„Für unsere Kollegiaten war das entwickelte Zukunftsszenario der Ausgangspunkt um zu überlegen, wohin sich ihr Projekt in den nächsten drei bis fünf Jahren potentiell entwickeln kann und was bis dahin passieren muss“, berichtet HIK-Leiterin Dr. Andrea Stiebritz. Dieser Prozess inspiriert und motiviert die direkten nächsten Schritte des Projekts. Dabei sollten mögliche „What if“- Szenarien in Betracht gezogen werden, zum Beispiel in Bezug auf zukünftige Förderpartner nach dem Ende des HIK-Jahres.

Die Ansätze des Future Narrating wurden in dem Workshop mit Impulsen zum Präsentieren und Pitchen aus den Bereichen Design Thinking und darstellende Kunst verbunden. Die neu erworbenen Fähigkeiten zum Präsentieren konnten direkt angewandt werden, denn die entwickelten Zukunftsszenarien wurden den Teilnehmern direkt präsentiert und in der Gruppe reflektiert.

In diesem Zusammenhang wurde durchdacht, was bisher konkret mit den HIK-Projekten erreicht wurde, welche Herausforderungen es derzeitig und zukünftig gibt und geben könnte, welche Werte bei der Umsetzung unterstützt werden und welche zukünftigen Trends das Projekt potentiell beeinflussen.

Innerhalb des HIK-Jahres werden regelmäßig Workshops zum Thema Projektentwicklung und Design Thinking angeboten. Unsere Kollegiaten werden dadurch an aktuelle Methoden zur Gegenwartsdiagnose und Weiterentwicklung von Projekten herangeführt. Zusätzlich verfolgt das HIK dabei den Ansatz des gegenseitigen Coachings, wodurch die Kollegiaten sich untereinander sachliches Feedback zu Ideen und Plänen geben können und gleichzeitig persönliche Verhältnisse zueinander aufbauen können.

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